Schlagwort-Archiv: web

JBoss AS gzip HTTP compression einschalten

HTTP Protokoll Komprimierung ist eine feine Sache. Dadurch lässt sich u.a. auch gut Bandbreite sparen und alle Bits sind schnell auf der gewünschten Empfängerseite. Zwar benötig der Empfänger auch etwas mehr Leistung um die Daten wieder zu dekompriemieren, jedoch packen dies auch die heutigen Smartphones problemlos.

JBoss AS 7.x

Einfach unter standalone/configuration/standalone.xml folgendes eintragen:

//...
</extensions>
 
<system-properties>
        <property name="org.apache.coyote.http11.Http11Protocol.COMPRESSION" value="on"/>
        <property name="org.apache.coyote.http11.Http11Protocol.COMPRESSION_MIME_TYPES" value="text/javascript,text/css,text/html"/>
</system-properties>
 
<management>
//...

JBoss AS 5.x

Um die gzip Komprimierung anzuschalten genügt es die server/YOUR_CONFIGURATION/jboss-web.deployer/server.xml zu modifizieren.

<Connector protocol="HTTP/1.1" port="8080" address="${jboss.bind.address}"
	maxThreads="200" acceptCount="50"
	connectionTimeout="60000"
	redirectPort="8443" minSpareThreads="5" maxSpareThreads="50"
	compression="on" compressionMinSize="256" 
	compressableMimeType="text/html,text/xml,text/css,text/javascript />

Standard mäßig ist die Komprimierung, mit dem Parameter off, ausgeschaltet.
Es gibt noch weiter compression Parameter wie zum Beispiel compressionMinSize und compressableMimeType. Mehr kann man hier nachlesen.

Happy config.

WebView

In der Webentwicklung ist es wichtig zu wissen, wie die Webseite an der man gerade arbeitet auf anderen Browsern aussieht. Hierfür gibt einige Lösungenvarianten:

  1. Man installiert sich viele VMs und viele Browser. Das ist aufwendig und nicht schön.
  2. Die Webseite http://ipinfo.info/netrenderer/ bietet die Möglichkeit Screenshots der Webseite mit verschiedenen Internet Explorer Versionen zu erstellen.
  3. Für Screensots von vielen verschiedenen Browsern, kann ich euch die Webseite browsershots.org an Herz legen. Hier sollte man jedoch einen moment Geduld mitbringen, bis die Screenshots erstellt sind.
  4. Wer ein bisschen JavaScript kann, kann auch das phantomjs.org headless WebKit Framework nutzen. Mit ihm lassen sich unter anderem Screenshots von Webseiten erstellen (Wiki – Screen-Capture).

Proxy-Auto-Configuration (TH-Wildau)

Mit Hilfe der Proxy-Auto-Configuration (pac) findet der Webbrowser bzw. das System automatisch die passenden Proxy. Die pac ist eine einfache Text-/JavaScrip-Datei. Sie hat üblicherweise den Namen proxy.pac oder wpac.dat. Der Name ist jedoch Betriebssystem abhängig. Unter Mac OS X und den MS IE muss die Datei wpac.dat heißen.
Solch eine Proxy Konfiguration kann auch automatisch im Netzwerk verteilt werden. Dies passiert, aufgrund der Gerätevielfalt in der TH-Wildau, jedoch nicht.

In dieser wird eine JavaScript-Funktion FindProxyForURL(url, host) definiert.
Ein einfaches Beispiel für die TH-Wildau ist folgende Zeile.

function FindProxyForURL(url, host) { return "PROXY proxy.th-wildau.de:8080; DIRECT"; }

Die ganze PAC-Geschichte kann man natürlich auch noch weiter treiben…

function FindProxyForURL(url, host) {
	// function's
		// isPlainHostName(host)
		// dnsDomainIs(host, "localhost") || dnsDomainIs(host, ".beispiel.net")
		// shExpMatch(host, "192.168.178.*") || shExpMatch(host, "10.0.*") || shExpMatch(url, "https://*")
		// isInNet(host, "127.0.0.1", "255.255.255.0") || isInNet(myIpAddress(), "192.168.178.0", "255.255.255.0")
		// localHostOrDomainIs(host, "127.0.0.1") || localHostOrDomainIs(host, "beispiel.net")
	// return's
		// direkt - return "DIRECT";
		// proxy - return "PROXY your.proxy.net:port";
		// with fallback / multi proxy spec (proxy > direct) - return "PROXY proxy.th-wildau.de:8080; DIRECT";
 
	/*if (X() || Y()) {
		return "DIRECT";
	} else if (Y() && Z()) {
		return "PROXY proxy.th-wildau.de:8080";
	} else {
		return "PROXY proxy.th-wildau.de:8080; DIRECT";
	}*/
}

Diese Datei kann beispielsweise in das Benutzerverzeichnis gelegt werden.
Unter Mac OS X wird die pac unter Systemeinstellungen / Netzwerk / WiFi bzw. Ethernet / Button: Weitere Optionen / Tab: Proxies / Checkbox: Autom. Proxy Konfiguration eingetragen.

Hier gibt es noch weitere Informationen zum Thema Link.

Der Winter geht, der Blogger lebt und der Sommer ist auch schon voll im Gange

Mein letzter Post, hier im Blog, ist schon eine ganze Weile her. In der Zwischenzeit hat sich die Struktur der Webseite geändert und es haben sich einige Artikel gesammelt, welche jedoch nie das Tageslicht erblickt haben.
Diese Phänomen kennen bestimmt einige Hobby-Blogger. Man hat ein tolle Sache, über die man gern einen kleinen oder größeren Artikel schreiben möchte. Dann schreibt man drauf los, hält ein paar Gedanken fest, schreibt noch den einen oder anderen Stichpunkt & Erweiterung dazu und speichert ‘den Entwurf’ erst einmal ab. Das war es. Der digitale Zug fährt die arbeits- und aufgabenreiche Woche weiter, weiter und weiter…
Jene Artikel sind bei mir jetzt in das digitale Nirvana gewandert. Ihr könnt euch über neue Artikel freuen, die das Licht der Welt erblicken werden.

Noch ein kurzes Wort zum aktuellem Theme. Wie in der Fußzeile zu entnehmen ist, ist das ursprüngliche Frog-Log Theme (GPLv3) von Marcin Teodorczyk. Diese hier laufende Version kann hier heruntergeladen werden.

Generierung von Testdaten

Wenn man ein Programm oder Mockup erstellt, benötigt man häufig Testdaten.
Die besten Testdaten sind natürlich Echtdaten, die auch später das Programm verarbeitet. Meist liegen diese jedoch nicht vor oder es ist aus rechtlichem Gesichtspunkt bedenklich diese für Testzweche zu verwenden.
Diese Lücke schließt jedoch GenerateData.com. Es basiert auf PHP- und Javascript-Scripten und einer MySQL Datenbank. Die Scripte stehen unter der GNU License und können auch von der Webseite heruntergeladen werden.

Möglichkeiten zum generieren von Testdaten:

  • Generiert Daten in XML, Excel, HTML, CSV oder SQL
  • Vordefinierte Datentypen: names, phone numbers, email addresses, cities, states, provinces, counties, dates, street addresses, number ranges, alphanumeric strings, lorem ipsum text und viele mehr
  • Landesspezifische Daten (state / province / county) für Canada, US, Niederlande und UK sind ebenfalls vorhanden.

Google Buzz

Google Buss der neueste heisse Kram seit der Erfindung des Internets ò.O. Jedenfalls laut angaben der Massen. Tja, wie doch alles was von Google kommt, wird als ‘Awesome’ angesehen. Erinnern wir uns noch an Maps, Waves, Chromium oder Spdy (vielversprechend).
Doch was ist Buzz? Kurz gesagt ist es der Angriff auf Twitter (ca. 75 Millionen User) und Facebook (ca. 500 Millionen User). Denn eMails, Statusmeldungen und das Latitude Feature war schonmal ein gelungener Start des Riesen. Jedoch die Sozial-Network-Blase hat Google bis dato verschlafen. In dieser Kombination aus Echtzeit-Content und einer großen User-Gemeinde könnte es wirklich das werden, wo von man (Google) träumt.

Wer war wann wo und hat was für eine Meinung über…?

Naja, werden wir mal schauen, was es im Zuge mit dem Android 2.0 und das Vereinen der User, die momentan auf den verschiedenen Solzialen-Netzwerken verteilt sind, ergibt.

Videos:

P.S. Es benötigt keine extra Einladung und keine Suche von Freunden, sondern schnappt sich die vorhandenen Kontakte direkt von deinem Google-Konto. Praktisch, regt aber auch sehr zum Nachdenken an.

Podcasts

Seit ungefähr fünf Jahren höre ich nun schon Podcasts. Diese ganze Sache hat ca. ein Jahren vorher mit dem Chaosradio (@ Holger Klein) auf Fritz angefangen. Dadurch bin ich auf die gesamte Szene rund um Tim Pritlove und dem Chaos Computer Club (ccc) aufmerksam geworden. Da mich der ganze Tech-Staff interessiert. Es sollte nicht lange dauern und der Chaosradio Express wurde geboren.
Das waren noch Zeiten, Pionierzeiten so zu sagen. Es wusste kaum einer, was ein Podcast ist und noch weniger haben einen gehört.
Meine ersten Podcasts waren Chaosradio Express, Bits und So und Schlaflos in München. Sie existieren ja erfreulicherweise bis heute. In diesem Zeitraum sind natürlich auch einige Podcasts wieder von der Oberfläche verschwunden.
Ich kann mir schon lange nicht mehr vorstellen, auf dem Weg zur Arbeit (damals Schule und Zivildienst) und beim Einkaufen nichts auf den Ohren zu haben.
Die Zeiten haben sich gewaltig geändert. Neben dem wachsenden Umfang, Qualität und Angebot, hat sich der Video Podcast etabliert.
Meines Erachtens ist es eine exzellente Variante auf dem laufenden zu bleiben und sich weiter zu bilden. Den wer will sich von der Flimmerkiste berieseln lassen, wenn man selbst seinen Inhalt aussuchen und produzieren kann?

Hier noch eine Liste von hörenswerten Podcasts:

Hört und schaut mal rein.

IM to go

Man ist unterwegs und hat keinen eigenen Rechner mit dabei… alles kein Problem. Es gibt heut zutage ja für, so gut wie, alles ein WebInterface/Access. Hier eine kleine Übersicht für die Web-based IM Messenger aller ICQ, MSN und co.

P.S. Der Proxy wird einen davon bestimmt durchlassen.